• Bessere Verkehrsverbindungen über deutsch-polnische Grenze gefordert

    Die Bundesländer und Wojewodschaften beiderseits der deutsch-polnischen Grenze fordern deutlich verbesserte Verkehrswege. In einem Forderungskatalog, der auf einem Spitzentreffen der sogenannten Oder-Partnerschaft im Januar 2010 in Potsdam vorgestellt werden soll, sind nach Angaben der «Märkischen Oderzeitung» (Dienstagausgabe) schnellere Schienenverbindungen sowie neue Brücken und Straßen enthalten. Das Blatt beruft sich dabei auf ein Arbeitspapier, das mehr als zwei Dutzend Infrastrukturprojekte enthalte. Bei den Straßenprojekten würden neue Oderquerungen nördlich von Schwedt, bei Küstrin-Kietz sowie zwischen Frankfurt und Eisenhüttenstadt als vordringlich genannt. Polen habe zudem angekündigt, die fehlenden Abschnitte der Autobahn zwischen Frankfurt (Oder) und Warschau bis zur Fußball-EM 2012 fertigzustellen. Die Fahrzeit mit dem Zug von Berlin über Cottbus nach Wroclaw (Breslau) soll dem Papier zufolge von heute über sechs auf unter drei Stunden verkürzt werden. Die Verbindung Berlin-Szczecin (Stettin) müsse für Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde ausgebaut und nach Gdansk (Danzig) sowie ins Baltikum weitergeführt werden. Weiterentwickelt oder neu eingerichtet werden sollen Regionalverbindungen von Berlin nach Gorzow (Landsberg), zwischen Berlin, Frankfurt und Zielona Gora (Grünberg) sowie von Cottbus nach Zielona Gora. An der maßgeblich von Brandenburg initiierten «Oder-Partnerschaft» beteiligen sich auch Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Berlin sowie die vier westpolnischen Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land, Großpolen und Niederschlesien. Quelle

  • Freie Fahrt nach Polen

    Wir berichteten bereits am 7. Oktober 2007 über die Pläne, kurz vor Weihnachten die Regeln des Schengen-Raums unter anderem auch auf Polen anzuwenden. Heute ist die noch fehlende Entscheidung des Europäischen Parlaments gefallen: Ab dem 21. Dezember 2007, also pünktlich zu Weihnachten, können Autofahrer, Zug- und Schiffreisende ohne Passkontrolle nach Polenreisen.

  • Ohne Passkontrolle nach Polen

    Wie mehrere Zeitungen übereinstimmend melden, wird ab Ende Dezember die routinemäßige Passkontrolle an der Polnisch-Deutschen Grenze entfallen. Dies gilt gleichermaßen auch für die deutsche Grenze zu Tschechien. Die Reiseerleichterung gilt, den noch erforderlichen formalen EU-Beschluss im November vorausgesetzt, ab dem 21.12.2007. Grundsätzlich gibt es in der EU bereits Einvernehmen über diese Entscheidung: Ein schönes Weihnachtsgeschenk für Reisende nach und aus Polen. Auch wenn in der letzten Zeit lange Staus aufgrund von Passkontrollen nicht mehr Alltag waren, ist es doch eine Zeitersparnis insbesondere für autofahrende Urlauber und Geschäftsreisende. Aber auch Schiffs- und Zugreisende profitieren ab diesem Datum. Etwas später, voraussichtlich im März 2008, kommen auch Flugreisende in den Genuss der erleichterten Kontrolle. Gesetzliche Grundlage ist das so genannte Schengen-Abkommen aus dem Jahre 1985. Dieses wurde fünf Jahre darauf ergänzt, um die Kriminalitätsbekämpfung zu verbessern. So wird natürlich weiterhin kontrolliert, jedoch nicht mehr zentral an den altbekannten Grenzhäuschen.

  • Usedom: Grenzzaun wird demontiert

    Auf Usedom wird das Schengen-Abkommen bald direkt sicht- und spürbar sein: Zurzeit sind polnische Beamte damit beauftragt, den rund zehn Kilometer langen Grenzzaun zwischen Polen und Deutschland abzubauen. Bis Weihnachten 2007 werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein. Ein schönes Symbol für das Zusammenwachsen Europas.

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