• Autobahn-Ausbau in Polen geplant: A2 wird 2011 länger

    Nach langen Planungen und zahlreichen Ankündigungen gibt es nun eine konkrete Planung für eine wichtige neue Autobahnerweiterung in Polen: Die A2 in Polen, die zurzeit mit etwa 250 Kilometern Länge Nowy Tomyśl (bei Poznań (Posen)) und Stryków (bei Łódź) verbindet, soll erweitert werden. Ab 2011 soll die neue mautpflichtige Autobahn, die von einer privaten Gesellschaft errichtet und betrieben werden wird, Frankfurt/Oder mit der jetzigen A2 verbinden. So werden die zurzeit völlig überlasteten Straßen in dieser Region, deren 100 Kilometer von der Grenze bis zur Autobahn für Autofahrer und LKW-Lenker eine Belastung sind, entlastet. Auch Urlauber können damit entspannter beispielsweise Richtung Masuren reisen. Die neue Strecke ist im übrigen auch Bestandteil der Europastraße 30, einer wichtigen Ost-West-Verbindung. Der Bau soll bereits im kommenden Jahr beginnen. Die Verlängerung bis Warszawa (Warschau), die ebenfalls schon lange geplant ist, wird auf 2011 folgend vorgesehen. Informationen über die Autostrada 2 liefert beispielsweise auch die Wikipedia. Wie hoch die Maut für die Autobahn ausfallen wird, ist verständlicherweise noch nicht klar. Für das bestehende Teilstück werden zurzeit 11 Złoty berechnet.

  • Autogas in Polen

    PKW mit Autogas-Antrieb kommen für immer mehr Menschen in Frage. Aus diesem Grunde ist die Information, dass in Polen Autogas-Tankstellen sehr verbreitet sind, sicherlich für viele Polen-Reisende interessant. Diese und weitere Informationen sowie passende Links finden sich auf der gerade überarbeiteten Seite "Mit dem Auto nach Polen" bei Schönes-Polen:

  • Deutsche Autofahrer fürchten sich in Polen

    Polen und Italien sind lockende Urlaubsziele. Bei der Reise mit dem eigenen Auto bekommen viele Deutsche bei der Grenzüberfahrt dennoch Bauchgrummeln. Sie fürchten um das geliebte Blech. Das hat eine Studie der GfK-Gruppe im Auftrag der DA Direkt ergeben. Die größte Gefahr wittern die Deutschen in Polen. 79,3 Prozent fürchten sich bei unseren östlichen Nachbarn vor Diebstahl und Unfällen. Auch Italien ist nach Meinung von über 50 Prozent der Autoreisenden ziemlich zum Fürchten. Entspannen können sich die Deutschen der Studie zu Folge bei nach Österreich oder in die Schweiz. Hier haben nur 5,9 bzw. 4,1 Prozent Bedenken. Die größte Sorge im Ausland generell ist die Angst vor Autodiebstahl . 42,3 Prozent stellen ihr Schätzchen dessegen nur auf bewachten Parkplätzen ab. Einem Drittel macht sich in dieser Hinsicht überhaupt keine Sorgen. Über die Hälfte der Befragten graust es vor einem Unfall im Ausland, 43,5 Prozent haben Angst vor einer Panne. Generell empfiehlt sich, bei Auslandsfahrten die "grüne Karte", den internationalen Kfz-Versicherungsnachweis, dabei zu haben. In vielen Nicht-EU-Staaten ist sie sogar Pflicht. Für Neuwagenesitzer wäre eine um eine Neuwertentschädigung erweiterte KFZ-Versicherung eine Überlegung wert. Ratsam ist es außerdem, einen Europäischen Unfallbericht mitzunehmen, der in den meisten europäischen Urlaubsländern zur Schadensaufnahme verwendet wird. Quelle

  • Falschparken in Polen wird teurer

    Laut verschiedenen Meldungen, zum Beispiel im Berliner Kurier, ist der Bußgeldkatalog für Verkehrverstöße in Polen deutlich verändert worden. Kurz gesagt: Viele Verkehrsvergehen werden merklich teurer. So soll es nun 50 Złoty kosten, wenn man mit einem fremden Fahrzeug ohne die passenden Fahrzeugpapiere unterwegs ist. Also: Bei Nutzung eines anderen als dem eigenen Fahrzeug immer eine Vollmacht vom Halter ausstellen lassen. Wie unsere weiteren Recherchen ergaben, hat sich auch einiges zum Positiven verändert.So ist ab sofort, seit 29.11.2008, ein fester Bußgeldkatalog in Kraft. Konnten früher Polizisten die Höhe der Strafe flexibel festlegen, so sind diese nun an den Katalog gebunden. Ebenfalls gut: Das Überschreiten einer roten Ampel durch Fußgänger wird billiger, es kostet ab sofort nur noch 100 Złoty statt 250 Złoty. 500 Złoty kostet jetzt das Überfahren einer roten Ampel. Die Strafe dafür wurde früher vom Polizisten definiert. Tagsüber ohne Lichtzu fahren schlägt mit 100 Złoty zu Buche, das ungerechtfertigte Belegen eines Behindertenparkplatzes mit 500 Złoty, das Überholen bei schlechter Einsehbarkeitder Straße wird mit 250 Złoty berechnet. Wie immer gilt also die Empfehlung: Machen Sie sich mit den Verkehrsregeln vertraut und befolgen Sie diese. Dies spart nun noch mehr Geld.

    Kommentar von Andreas Prause Hallo, ich möchte diese Hinweise etwas ergänzen: Einen Bußgeldkatalog gibt es in Polen meiner Erinnerung schon seit rund zehn Jahren. Anfangs sah dieser ein genau beziffertes Bußgeld für einen bestimmten Verstoß vor. Später ist man dazu übergegangen, teilweise Höchstwerte oder Tiefst-/Höchstwerte einzuführen, um den ahnenden Beamten bei gewissen Ordnungswidrigkeiten bewusst einen Ermessensspielraum zu lassen. Polizeibeamte und Ordnungsämter sind also schon seit vielen Jahren bei der Verhängung von Geldbußen an einen per Rechtsverordnung genau bestimmten Katalog gebunden. Nur im Rahmen seiner Regelungen konnten und können sie eine "Strafe flexibel festlegen". Schöne Grüße Andreas Prause chelmno.info

    Unsere Anmerkung: Andreas Prause hat völlig Recht, vorher war es ein Ermessensspielraum - und nicht völlig frei zu entscheiden, wie hoch ein Bußgeld ausfällt.

  • Für die Autofahrt nach Polen: Hinweise zum Verhalten im Verkehr

    In den vergangenen Tagen berichten zahlreiche Quellen über die Empfehlung, bei der Nutzung eines fremden Fahrzeugs in Polen unbedingt eine Vollmacht des Fahrzeuginhabers mit sich zu führen. Hingewiesen wird in diesem Zusammenhang auf die Strafen, die sich bei Verstoß gegen diese Regelung ergeben können. Eine dafür erforderliche Vollmacht kann kostenlos heruntergeladen werden, und zwar auf der Seite der Polnischen Botschaft unter berlin.msz.gov.pl. Weitere Informationen rund um die Fahrt mit dem Auto nach und in Polen haben wir auf diese Seite für Sie zusammengestellt:

  • Geplante Autobahn von Polen nach Finnland von Umweltschützern kritisiert

    Natur in Masuren: Eine WieseDie Nachrichtenagentur AP (The Associated Press) meldet, dass die Proteste gegen die geplante Autobahn von Polen nach Finnland größere Ausmaße angenommen haben: Die auch für Touristen interessante Streckenführung geriet unter Beschuss, weil Sie durch ein geschütztes Torfmoorgebiet gebaut werden soll. Aufgrunddessen protestierten am gestrigen 18. Februar 2007 Hunderte von Umweltschützern gegen die Planungen. In Warszawa (Warschau), Gdansk (Danzig), Sczcecin (Stettin) und Krakow (Krakau) wurde demonstriert, auch die EU hat schon Bedenken geäußert. Die Bedenken sind berechtigt: Der Bau der Straße würde möglicherweise den Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten, intakte Natur in Masuren, zerstören. Dies wiederum kann auch dem Tourismus nicht gut tun. Fraglich ist, wie sich die polnische Regierung anlässlich der für polnische Verhältnisse massiven Proteste verhält: Eine Änderung der Streckenplanung würde in jedem Fall deutliche Verzögerung des Ausbaus des Streckennetzes mit sich bringen. Dass das Umweltbewusstsein in Polen in der letzten Zeit deutlich stärker geworden ist, zeigen auch Proteste gegen kleinere Projekte. So berichtet www.wirtschaftsinformationen-polen.com über Demonstrationen gegen eine geplante Umgehungsstraße durch Rospudatal.

  • Innenstadt von Swinemünde wird autofrei

    Im polnischen Hafen- und Kurort Świnoujście (Swinemünde) beginnen Ende Februar Umbauarbeiten im Bereich des Stadtzentrums. Weite Bereiche des historischen Kerns zwischen plac Wolności und ul. Bolesława Chrobrego sollen dann vom Autoverkehr befreit und künftig als Fußgängerzone oder verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen sein. Darüber hinaus plant die Stadtverwaltung an allen wichtigen Straßen Fahrradwege und neue Parkmöglichkeiten einzurichten. Der Hauptverkehr von und in Richtung Swinefähre wird dann in zwei Umgehungen um die Altstadt herumgeleitet. Das Ferienzentrum Swinemünde will so die Attraktivität für seine Gäste weiter steigern. www.swinoujscie.pl

  • Lichtpflicht für Autofahrer

    PKW von Alfa RomeoAuto- und LKW-Fahrer müssen in Polen ab sofort immer, also auch tagsüber und im Sommer, mit Licht fahren: Die generelle Lichtfahrpflicht löst die bisherige jahreszeitenbezogene Regelung ab, nach der im Winter immer mit Licht zu fahren war. Ziel ist eine Senkung der Unfallzahlen, die in Polen erhebliche Bedeutung gewonnen haben. Nach Österreich, Tschechien, Kroatien, den skandinavischen und baltischen Ländern, Slowenien und (zumindest außerorts) in Italien und Ungarn hat ein weiteres Land auf diese Regelung eingeführt. Einer kurzen Übergangsphase folgend wird die Mißachtung der Vorschrift mit einer Strafe von voraussichtlich rund 25 Euro belegt. Natürlich gilt die Regelung auch für Reisebusse.

  • Mehr Blitzer in Polen

    Bisher konnten Autofahrer noch vergleichsweise unbehelligt von Blitzgeräten zur Geschwindigkeitsmessung durch Polen fahren. In letzter Zeit ändert sich dies: Immer mehr Messanlagen ("Blitzer") werden fest installiert, immer mehr Polizeidienststellen setzen auch mobile Blitzanlagen ein. Darauf stellen sich die Autofahrer in Polen zunehmend ein: Vor gar nicht allzu langer Zeit war das Rasen für viele motorisierte Verkehrsteilnehmer scheinbar noch völlig normal. Das dürfte sich - auch aus finanziellen Gründen - ändern: Zurückhaltendes und regelgerechtes Verkehrsverhalten setzen sich durch. Dazu passt auch eine Meldung von Chelmno.info vom 8. Mai 2008. Wir empfehlen allen Urlaubern, die mit dem Auto in Polen reisen, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsregeln zu halten. Einen Überblick darüber finden Sie unter anderem bei Schönes-Polen unter "Geld, Sicherheit, Verkehr...". Dort ist unter anderem auch der Hinweis auf das verpflichtende Tagfahrlicht genannt. Weiterhin müssen Nutzer eines Fahrzeugs, das ihnen nicht selbst gehört, eine Vollmacht des Fahrzeugeigentümers mitführen.

  • Neue Flug- und Autobahnverbindungen nach Polen

    Ab dem 14. August besteht eine direkte Autobahnverbindung von Dresden über Wrocław (Breslau) nach Kraków (Krakau). Ab dem 1. November bekommt die touristische Hauptstadt Polens auch eine direkte Flugverbindung mit Düsseldorf. nach Kraków mit dem Auto… Am 14. August wurde auf der polnischen Autobahn A 4 (Görlitz - Breslau) die letzte Lücke zwischen dem deutsch-polnischen Grenzübergang Ludwigsdorf (Anschluss zur deutschen A 4) und Krzyżowa (Kreisau) in Niederschlesien geschlossen. Mit der Freigabe des 52 Kilometer langen Abschnittes gibt es ab sofort eine direkte Autobahnverbindung von Frankfurt/M. über Erfurt und Dresden nach Breslau und weiter nach Krakau (ca. 520 Kilometer). Die Benutzung des neuen Abschnitts bleibt bis voraussichtlich Ende 2010 gebührenfrei. Die A 4 wird auch von Krakau in Richtung Osten verlängert. Im Herbst soll das 20 Kilometer lange Teilstück zwischen dem bisherigen Autobahnende bei Wieliczka (östlich von Krakau) und Szarów geöffnet werden. Bis zur Fußball-EM 2012, die in Polen und der Ukraine stattfindet, soll die A 4 um weitere 230 Kilometer bis zur ukrainischen Grenze bei Korczowa ausgebaut werden. Damit wären auch die ostpolnischen Städte Tarnów, Rzeszów und Przemyśl an das europäische Autobahnnetz angeschlossen. …und mit dem Flugzeug Ab dem 1. November 2009 fliegt Air Berlin nonstop von Düsseldorf nach Kraków (Krakau). Abflug ist in Düsseldorf montags bis freitags um 10.20 Uhr, samstags um 10:40 Uhr und sonntags um 13.55 Uhr. Air Berlin verkehrt bereits seit einigen Monaten regelmäßig zwischen Berlin und Krakau. One-way-Tickets gibt es schon ab 29 Euro. Mehr: www.airberlin.com Quelle: www.polen.travel

  • Neue Höchstgeschwindigkeiten in Polen

    Zum 1. Januar 2011 traten in Polen mehrere Gesetzesänderungen in Kraft. Für ausländische Gäste sind vor allem die veränderten Höchstgeschwindigkeiten auf polnischen Straßen sowie die veränderten Mehrwertsteuersätze interessant.
     
    Auf Autobahnen im Nachbarland darf man seit Januar bis zu 140 km/h fahren. Bislang lag das Limit bei 130 km/h. Um ebenfalls 10 km/h auf 120 km/h wurde die Höchstgeschwindigkeit auf autobahnähnlichen Expressstraßen mit zwei voneinander getrennten Fahrbahnen erhöht. Die übrigen Limits blieben unverändert: Auf sonstigen Expressstraßen
    gilt eine Tempolimit von 100 km/h, auf allen anderen Wegen außerhalb von Ortschaften liegt es bei 90 km/h. In geschlossenen Ortschaften darf man von 5 bis 23 Uhr maximal 50 km/h fahren, während der übrigen Zeit 60 km/h. Eine Geschwindigkeitsübertretung von bis zu 10 km/h wird künftig nicht mehr verkehrsrechtlich geahndet.
     
    Ab 1. Januar 2011 gelten in Polen neue Mehrwertsteuersätze: 23%, 8% und 5%. Die Steuersätze von 22 und 7% wurden bis 31. Dezember 2013 um je einen Prozentpunkt angehoben. Einige Grundnahrungsmittel, darunter frisches Brot und Milchprodukte, werden ab sofort mit dem neuen Steuersatz in Höhe von 5% gehandelt. Unter diesen „zusätzlich ermäßigten“ Steuersatz fallen auch bestimmte Printprodukte wie Bücher, E-Books und Fachzeitschriften. Von der Mehrwertsteuer befreit sind ab 1. Januar 2011 unter anderem zusätzlich folgende Produkte und Dienstleistungen:
    Postdienstleistungen, medizinische Dienstleistungen von Prophylaxe bis zu Lebensrettungsmaßnahmen sowie private Bildungsdienstleistungen und Sprachenunterricht.
    Quelle: Polnisches Fremdenverkehrsamt
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