Eine neue „Trasse der Extreme“ soll im kommenden Jahr 320 Meter unter der Erde im oberschlesischen Besucherbergwerk Kopalnia Guido in Zabrze eröffnen. Die neue Strecke richtet sich an Liebhaber des Nervenkitzels. Über anderthalb Kilometer geht es durch einen roh belassenen Bergwerksschacht, vorbei an einem 100 Meter langen Kohlenflöz mit einem Gefälle von zehn Prozent. Die in 150 Meter Tiefe gelegene Touristentrasse soll künftig der Heiligen Barbara, der Patronin der Bergleute, gewidmet sein. Besuchern wird dort eine Ausstellung zu den Mühen der Arbeit unter Tage sowie ihrer engen Verbindung zum Glauben präsentiert. In der Pumpenkammer erwartet Gäste eine Ausstellung zur Bergwerkstechnik. Die benachbarte Kammer soll künftig die Kapelle der Heiligen Barbara beherbergen, in der Gottesdienste und Trauungen unter Tage stattfinden werden. Erneuert wird derzeit das oberirdische Besucherzentrum des ehemaligen Steinkohlenbergwerks. Unter anderem entstehen dort Umkleidekabinen und Duschen für die Besucher der Extrem-Trasse. Das Zentrum selbst wird um ein weiteres Stockwerk sowie eine Wartehalle und einen Parkplatz mit 50 Stellplätzen ergänzt. Erneuert werden auch die Zufahrtwege. Die Arbeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden. Das Besucherzentrum soll so für die steigenden Besucherzahlen gerüstet sein. www.kopalniaguido.pl

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