Die Bundesländer und Wojewodschaften beiderseits der deutsch-polnischen Grenze fordern deutlich verbesserte Verkehrswege. In einem Forderungskatalog, der auf einem Spitzentreffen der sogenannten Oder-Partnerschaft im Januar 2010 in Potsdam vorgestellt werden soll, sind nach Angaben der «Märkischen Oderzeitung» (Dienstagausgabe) schnellere Schienenverbindungen sowie neue Brücken und Straßen enthalten. Das Blatt beruft sich dabei auf ein Arbeitspapier, das mehr als zwei Dutzend Infrastrukturprojekte enthalte. Bei den Straßenprojekten würden neue Oderquerungen nördlich von Schwedt, bei Küstrin-Kietz sowie zwischen Frankfurt und Eisenhüttenstadt als vordringlich genannt. Polen habe zudem angekündigt, die fehlenden Abschnitte der Autobahn zwischen Frankfurt (Oder) und Warschau bis zur Fußball-EM 2012 fertigzustellen. Die Fahrzeit mit dem Zug von Berlin über Cottbus nach Wroclaw (Breslau) soll dem Papier zufolge von heute über sechs auf unter drei Stunden verkürzt werden. Die Verbindung Berlin-Szczecin (Stettin) müsse für Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde ausgebaut und nach Gdansk (Danzig) sowie ins Baltikum weitergeführt werden. Weiterentwickelt oder neu eingerichtet werden sollen Regionalverbindungen von Berlin nach Gorzow (Landsberg), zwischen Berlin, Frankfurt und Zielona Gora (Grünberg) sowie von Cottbus nach Zielona Gora. An der maßgeblich von Brandenburg initiierten «Oder-Partnerschaft» beteiligen sich auch Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Berlin sowie die vier westpolnischen Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land, Großpolen und Niederschlesien. Quelle

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