9 Tage, 8 Übernachtungen
Eine traumhafte Radtour im Süden Polens. Los geht es in der heimlichen Hauptstadt von Polen, Krakau. Naturerlebnisse bietet die hohe Tatra und mehr als einen Abstecher lohnt die Stadt Zakopane. Eine schöne Floßfahrt auf dem Dunajec ist ebenso Programmbestandteil wie ein Ausflug in die Slowakei. Sicher, der eine oder andere Berg liegt auf dem Weg. Aber auch wer Anstiege nicht so gern mit dem Rad bewältigt, sollte sich die Tour einmal genauer ansehen: Der Begleitbus oder das Schieben des Fahrrades ermöglichen Aufstiege zu herrlichen Ausblicken und Perspektiven. Außerdem ist die Tour so geplant, dass es selten bergauf geht. Lassen Sie sich das nicht entgehen.
1. Tag - Willkommen in Kraków (Krakau) Individuelle Anreise
nach Krakau, Zimmerbezug. Das Treffen mit Ihrer Reiseleitung findet um 14.30 Uhr in Ihrem Hotel statt. Danach erfolgt eine ausführliche
Stadtbesichtigung und anschließend das Abendessen. Übernachtung in einem Hotel der Mittelklasse.
2. Tag - Tag: Dulowska-Urwald: Natur pur in der Nähe von Krakau Gleich nach dem Frühstück werden wir komfortabel mit dem Bus nach Trzebinia gefahren. Von dort aus starten wir unsere Radwanderung, die uns zurück nach Krakau führt. Wir radeln durch die schöne grüne Lunge Krakaus: Das ist eine
waldreiche Gegend namens Puszcza Dulowska, wo ein wunderschöner und teilweise asphaltierter Radweg auf unternehmungslustige Radfahrer wie Sie wartet. Unterwegs in Tenczyn besichtigen wir die Ruine des berühmten Schlosses Tenczyn. Hier gibt es einen leichten Anstieg zum Schlosshügel, der etwa 500 Meter lang ist. Das Schloss wurde durch die Familie Tenczynski zur Zeit des polnischen Königs Kazimierz Wielki im 14. Jahrhundert gebaut. Nach dem
Picknick in der Nähe des Schlosses radeln wir eine sehr schöne Strecke in Richtung Mokra entlang. Den Abend lassen wir in einem ausgewählten Restaurant in der Krakauer Altstadt ausklingen. Übernachtung wie am 1. Tag. Radstrecke ca. 30 km mit einem ca. 500 Meter langen Anstieg, ansonsten flach oder abfallend. Busfahrt ca. 60 km.
3. Tag - Zakopane - Schafsherden im Chocholowska Tal Ein Bustransfer bringt uns in die Hohe Tatra zum höchstgelegenen Dorf in Polen: Zab liegt 1060 Meter über dem Meeresspiegel. Unsere heutige Radwanderung führt uns über die Gubalówka-Anhöhe mit dem wahrscheinlich schönsten Panorama der Hohen Tatra und Zakopanes hinunter bis zum Chocholowska Tal. Dort verbringen die Goralen seit Jahrhunderten mit ihren Schafsherden den ganzen Sommer. In den ursprünglichen Goralenhütten wird der bekannte Oscypek, ein sehr leckerer Schafskäse, angefertigt und geräuchert. Die Herberge, in der wir zu Mittag essen, erreichen wir zu Fuß mit einer schönen Wanderung von etwa 3,5 Stunden. Anschließend erfolgt die Busfahrt zu unserem heutigen Hotel. Übernachtung und Abendessen in Zakopane. Radstrecke ca. 15 km, keine Anstiege - es geht die ganze Zeit bergab. Busfahrt ca. 140 km.
4. Tag - Hohe Tatra und Zakopane aus der Gubalówka - Anhöhe Nach dem Frühstück treffen wir uns mit einem Fremdenführer, der uns durch Zakopane führt. Unterwegs erfahren wir einiges über Zakopane und die Hohe Tatra. Wir machen uns zum Beispiel mit der eigentümlichen Holzbauweise, dem so genannten Zakopane-Stil, bekannt. Dazu nutzen wir eine Wanderung von etwa einer Stunde Dauer. Mit einer Bergbahn erreichen wir die Bergstation Gubalówka, wo unsere Fahrräder auf uns warten. Nach kurzem Aufenthalt auf der Gubalówka-Anhöhe fahren wir per Rad bergab: Diese recht steile Abfahrt macht vielen sehr viel Spaß. Anschließend gelangen wir über das Dorf Dzianisz nach Chocholów. Das Dorf ist als
lebendiges Freilichtmuseum weltberühmt. Hier stärken wir uns in einem Wirtshaus mit einem sehr guten regionstypischen Essen. Nach dem Mittagessen fahren wir zum hiesigen Bildhauer, der ein interessantes Museum eingerichtet hat und besichtigen selbiges kurz. Weiter geht es dann per Rad in Richtung Nowy Targ. Unterwegs passieren wir verschiedene kleine Goralendörfer und machen uns mit der Gegend und der wunderschönen Landschaft bekannt. Abendessen und Übernachtung wie am 3. Tag. Radstrecke ca. 25 km, ein Anstieg von etwa 250 Meter, der Rest der Stecke abfallend oder flach.
5. Tag - Die Hohe Tatra, Routhenen und Goralen Gleich nach dem Frühstück bringt uns der Bus in die Hohe Tatra hinauf. Wir beenden die Busfahrt in dem wunderschönen Dorf Bukowina Tatrzanska. Von dort aus fahren wir per Rad durch kleine malerische Dörfer, wo bis heute teilweise slowakisch, teilweise polnisch gesprochen wird. Wir radeln durch Zips, eine historische Region mit reicher Geschichte und
lebendiger Folklore. Unterwegs, am schönen Bialka-Fluss-Durchbruch, picknicken wir. Entlang des Czorsztynskie-Stausees fahrend, gelangen wir nachmittags nach Niedzica (mittelgroßer Anstieg ca. 2 km lang). In einem Mittelklassehotel verbringen wir die folgende Nacht. Radstrecke ca. 40 km, drei Anstiege: 200 m, 350 m und ca. 2 km lang, der Rest der Strecke ist abfallend. Busfahrt ca. 30 km.
6. Tag - Die älteste Holzkirche Polens und Floßfahrt auf dem Fluss Dunajec Nach einem Bustransfer von ca. 40 Minuten gelangen wir zum Lapsze Wyzni-Pass, der 867 m über dem Meeresspiegel liegt und ein wunderschönes Panorama auf die Tatra ermöglicht. Von dort aus unternehmen wir eine Radtour, die teilweise entlang des Czorsztynskie-Stausees führt und uns ermöglicht, einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Darunter ist beispielsweise die älteste Holzkirche Polens in Debno mit originaler Ausstattung und Malereien aus dem Mittelalter. Nachmittags unternehmen wir eine sehr
schöne Floßfahrt auf dem Fluss Dunajec. Dieser Fluss hat sich durch Jahrtausende einen Weg zwischen hohen Felsen gebahnt. Gewaltige, senkrechte und mehrere hundert Meter hohe Uferbrüche und Wände aus Kalkstein heben sich über uns empor. Die Übernachtung erfolgt in einem Mittelklassehotel in Szczawnica. Radstrecke ca. 38 km, ein Anstieg ca. 600 Meter lang, der Rest der Strecke abfallend, Busfahrt ca. 45 km, Floßfahrt ca. 2,5 Stunden.
7. Tag - Ein Ausflug in die Slowakei Morgens erwartet uns ein kurzer Bustransfer in Richtung Czorsztyn. Wir radeln über Kacwin, ein Zipsdorf, das mit seiner architektonischen Besonderheit den ungarischen Dörfern ähnelt, weiter über die Grenze in die Slowakei, zum Dorf Vel`ka Frankowa. Nach einem mittelschweren Anstieg fahren wir bergab mit dem Rad bis zum Dorf Cerveny Klastor (Rotes Kloster) und erleben dort eine kurze Besichtigung. Im Dorf, das am Fuße des
großartigen Gebirgsmassivs Trzy Korony (Drei Kronen) gelegen ist, machen wir eine kurze Rastpause. Danach radeln wir entlang eines schmalen Radweges nach Szczawnica in Polen zurück. Dieser Weg ist ein
besonders schönes Erlebnis: Es handelt sich um einen in den Felsen gehauenen Steig, der sich am ganzen Durchbruch des Dunajec Flusses entlang zieht. Das Abendessen am Lagerfeuer wird am heutigen Tag mit Gorale-Folklore bereichert. Übernachtung wie am 6. Tag. Radstrecke ca. 35 km, ein Anstieg in der Slowakei ca. 2 km lang, danach ganze Zeit abfallend. Busfahrt ca. 30 km.
8. Tag - Zurück in Krakau Nach dem Frühstück steigen wir in den Bus und machen uns auf den Weg nach Krakau. Die Fahrt dauert etwa 3,5 Stunden. Wir haben den ganzen Nachmittag, um die Stadt, die auch "Florenz des Nordens" ihres südlichen Flairs wegen genannt wird, auf eigene Faust weiter zu erkunden. Das Abschiedsessen feiern wir in einem ausgewählten Restaurant in der Krakauer Altstadt. Übernachtung in Krakau in einem Hotel der Mittelklasse.
9. Tag - Abschied von Krakau Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von der Reiseleitung und treten die Heimreise an. Es besteht die Möglichkeit, den Aufenthalt in Krakau zu verlängern.