Im Wald des Wisents - Prähistorischer Białowieski-Nationalpark
In Bialowieza, dem letzten und größten prähistorischen Waldkomplex in Europa, ist die Heimat der mächtigen Wisente. Hier leben die meisten Wisente der Welt. Aber nicht nur die Naturlandschaft, auch die kulturelle Mischung ist eine Reise wert. Dank der hier lebenden weißrussischen, ukrainischen und litauischen Minderheiten wird dieser Teil Polens häufig auch das «exotische Polen» genannt. Das Urwalddorf Bialowieza liegt in einer großen Waldlichtung, mitten im Waldkomplex und ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den nächsten Tagen durch den Bialowieska Urwald.
1. Tag - Der Heilige Berg "Grabarka"Ankunft in Warschau, Treffen um 12.00 Uhr mit dem Reiseleiter auf dem Hauptbahnhof «Warszawa Centralna» und Busfahrt nach Bialowieza. Unterwegs ist die Besichtigung des polnisch-orthodoxen Klosters und Pilgerzentrums, des Heiligen Berges «Grabarka» geplant. Nach dem Einchecken im Drei-Sterne-Hotel «Bialowieski», bekannt durch sehr gute regionale Küche (unter anderem leckere Piroggen und Steinpilzsuppe), erfolgt eine kurze Radwanderung, um sich mit dem Ort, der Gegend und den Rädern vertraut zu machen (zwischen 10 und 12 km).
2. Tag - Aussichtsturm Kosy Most im Narewka-TalGleich nach dem Frühstück erkunden Sie das Dorf und schauen in die polnisch- orthodoxe Kirche, die Zar Aleksander III. gestiftet hat. Danach radeln Sie weiter, passieren einige kleine Walddörfer und erleben unterwegs einen echten Urwald, von dem in Europa nur Überreste geblieben sind. Sie rasten beim Aussichtsturm Kosy Most, von dem sich ein wunderschöner Blick über das mit Schilfrohr und Weidengebüsch bewachsene Narewka-Tal ergibt. Abendessen und Übernachtung wie am 1. Tag. Radstrecke ca. 45 km.
3. Tag - Im strengsten Naturschutzgebiet EuropasAuf dem Plan steht heute die Besichtigung des Waldmuseums mit einer ca. dreistündigen Wanderung durch die Kernzone des Bialowieski-Nationalparks. Dieses strenge Naturschutzgebiet existiert schon seit über 70 Jahren und ist weltweit bekannt. Die hier auftretende Tier- und Pflanzenwelt ergänzt sich gegenseitig und steht miteinander in Einklang. Der Bialowieski-Nationalpark wurde in die UNESCO-Liste als Teil des Weltkulturerbes aufgenommen. Auf Schritt und Tritt können Sie wunderschöne Ausblicke genießen und die unberührte Natur bewundern. Im Laufe des Tages findet auch eine Filmvorstellung über Flora und Fauna des Bialowieska Urwaldes statt. Übernachtung wie am 2. Tag, Fußwanderung ca. 6 km, Radstrecke ca. 20 km.
4. Kajakfahrt und Besichtigung einer BiberburgDer Weg nach Narewka führt Sie wieder durch die Weiten des Urwalds. Das heutige Ziel ist der gleichnamige Fluss, auf dem Sie ca. 2,5 Std. lang abwärts paddeln. Der Fluss ist seicht, es sind daher keine besonderen Vorkenntnisse im Paddeln notwendig. Anschließend, nach einer kurzen Wanderung, statten Sie dem Revierförster einen Besuch ab, der Ihnen bei Kaffee und Kuchen viel über sein Leben, seine Arbeit und die Biberburgen im Wald erzählen wird. Am Ende des Tages bringt Sie der Bus des Veranstalters nach Bialowieza zurück. Übernachtung wie am 4. Tag. Radstrecke ca. 30 km, Paddeltour ca. 2,5 Stunden, Fußwanderung ca. 3 km.
5. Tag - Weißrussland – so fern und doch so nah
Gleich nach dem Frühstück radeln wir zum Grenzübergang Białowieża/Piererow (3 km von unserem Hotel entfernt). Da dieser Grenzübergang nur für die Radfahrer und Fußwanderer zur Verfügung steht, sollten wir alles, was wir für eine Übernachtung in Weißrussland brauchen, in unsere Radtasche packen. Unser Hauptgepäck wird in dieser Zeit im Hotel in Białowieża auf uns warten.
Der weißrussische Teil des Urwaldes ist sehr gut gepflegt, Natur ist hier wunderschön. Es besteht auch große Chance, mehrere Tierarten unterwegs zu treffen. Die Menschen sind freundlich und werden uns mit „Dobryj Den“ – „Guten Tag“ begrüßen. Da im Urwald ein wunderschönes, asphaltiertes Radwegenetz angelegt ist, wird unsere Radwanderung nach Kamieniuki problemlos und reibungslos verlaufen. Unterwegs werden wir vom weißrussischen Ranger per Rad betreut, der uns von den Menschen und dem Urwald gerne erzählen wird.
Nachmittags erreichen wir Dorf Kamieniuki, wo wir anschließend ein interessantes Waldmuseum besichtigen. Abendessen und Unterbringung finden in einem Hotel in Kamieniuki statt. Abends besteht noch die Möglichkeit, einen Bummel durch den für uns völlig exotischen Ort zu unternehmen. Radstrecke ca. 48 km, flach, hauptsächlich asphaltierte Radwege.
*Wir weisen Sie darauf hin, dass für den weißrussischen Teil unserer Reise ein Pass und ein Visum erforderlich sind. Visumbeantragung wird von NT übernommen. Nähere Informationen erhalten Sie mit der Reisebestätigung.
6. Tag -
Weißrussland: Treffen mit weißrussischem „Santa Claus – Died Maroz“ Rückkehr nach Białowież
Gleich nach dem Frühstück radeln wir durch einsame weißrussische Dörfer und im Anschluss wieder durch den Urwald, zu Mittag kommen wir zum Sitz vom weißrussischen Died Maroz (eine interessante touristische Einrichtung mitten im Urwald). Hier werden wir auch echte weißrussische Blinis verkosten. Nachmittags radeln wir zum Grenzübergang Piererow/Białowieża und gegen 19 Uhr sind wir wieder in Polen. Am Abend gibt es ein Abschiedsessen am Lagerfeuer mit Akkordeonmusik. Übernachtung wie an den ersten vier Tagen. Radstrecke ca. 58 km, flach, hauptsächlich asphaltierte Radwege.
7. Tag - Abschied vom Bialowieska-UrwaldDer Bus bringt Sie nach Warszawa (Warschau), wo Sie eine etwa zweistündige Besichtigung der Altstadt mit einem fachkundigen Fremdenführer erwartet. Die Tour endet am Hauptbahnhof Warszawa Centralna um ca. 16.00 Uhr. Individuelle Heimfahrt.
Leistungen
- Unterbringung im guten ***Hotel Bialowieski im Doppel- oder Einzelzimmer mit Dusche und WC
- Vollpension (Frühstück, Mittagessen oder Lunchpaket und warmes Abendessen)
- Die erste Verpflegungsleistung: Abendessen am Anreisetag
- Die letzte Verpflegungsleistung: Frühstück am Abreisetag
- Mineralwasser zur Verfügung an den Radtagen
- Alle Transfers, Busfahrten, Eintritte und Besichtigungen laut Programm
- Deutschsprachige und fachlich qualifizierte Reisebegleitung
- Karte der Gegend
- Pannenservice
- Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Wegbeschaffenheit
Überwiegend feste Wald- und Feldwege (teilweise sandig), asphaltierte Nebenstraßen
Reisepreis 2012 - ab/bis Warszawa (Warschau)
Pro Person im Doppelzimmer mit Vollpension und allen Leistungen: 740 Euro
Einzelzimmerzuschlag: 150 Euro
Zusatzausgaben: Leihrad pauschal: 50 Euro
- Damenräder ausgestattet mit 7-Gang-Nabenschaltung von Sachs, mit Rücktritt
- Herrenräder ausgestattet mit 6-Gang-Kettenschaltung von Shimano
- Elektrorad pauschal: 110 Euro
- Visum nach Weißrussland: 40 Euro
Die Mitnahme des eigenen Rades ist möglich, nur fallen dann die Zusatzkosten für die Radbeförderung von Warschau nach Bialowieza und zurück in Höhe von 40 Euro an. Die Beförderung eines eigenen Rades während der Tour erfolgt kostenlos auf dem Radanhänger.
Zusatzübernachtungen sind auf Anfrage natürlich möglich.
- 20.05. - 26.05.2012 - Tourkennung BWR-01 - Anmelden

- 24.06. - 30.06.2012 - Tourkennung BWR-02 - Anmelden

- 15.07. - 21.07.2012 - Tourkennung BWR-03 - Anmelden

- 12.08. - 18.08.2012 - Tourkennung BWR-04 - Anmelden



